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Siemens stellt neue Regler für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungs-Anlagen vor

Die Siemens-Division  Building Technologies erweitert ihr Sortiment an Reglern für Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HLK) mit neuen Climatix C600-Modellen für komplexe Anlagen mit bis zu 8000 Objekten, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen mit integriertem Kälteaggregat. Die neue C600-Modellserie ermöglicht die einfache Anbindung an die Cloud für digitalisierte Services und Anwendungen wie Kältemaschinen, Wärmepumpen, Fernwärmesysteme, Luftbehandlungseinheiten und Dachanlagen. Damit können Erstausrüster (Original Equipment Manufacturers - OEMs) neue Geschäftsbereiche entwickeln und ihre Serviceeffizienz verbessern

Ein neuer Hochleistungsprozessor bietet erweiterte Speicherkapazität, um Prozessdaten, Alarme und Benutzeraktivitäten aufzuzeichnen und unterstützt somit den zuverlässigen Betrieb grosser und komplexer Anlagen. Da die integrierten Ein- und Ausgänge konfigurierbar sind, ist der Regler extrem flexibel und praktisch für alle Anwendungen geeignet. Der Regler ist für grössere Anwendungen mit Erweiterungsmodulen mit zusätzlichen Ein- und Ausgängen skalierbar. Ein grosser Vorteil der neuen Reglergeneration ist ihre umfassende Konnektivität. Climatix C600 unterstützt alle wichtigen Kommunikationsstandards zur nahtlosen Anbindung an Gebäudemanagementsysteme.

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SICK sorgt für saubere Luft im Kanton Luzern

Prozess- und Emissionsüberwachung in Kehrrichtverbrennungsanlage

90.000 Tonnen weniger CO2, Verbrennungskapazität mehr als verdoppelt, Stromlieferant für etwa 38.000 Haushalte und 320.000 MWh Wärme für eine benachbarte Papierfabrik – die Kehrichtverbrennungsanlage der Renergia Zentralschweiz AG in Perlen/Root im Kanton Luzern vereint ökologische Abfallverwertung mit hervorragender Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Emissions- und Rohgasmesssysteme von SICK sind wichtiger Bestandteil der hochmodernen Anlagentechnik.

Die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA), die seit Anfang Januar 2015 eine mehr als 40 Jahre alte Anlage am Standort Ibach ersetzt und im Juni 2015 offiziell eingeweiht wurde, ist ein Gemeinschaftsprojekt von acht Kehrichtverbänden aus der Zentralschweiz und der Perlen Papier AG. «Es ist im Moment eine der modernsten Anlagen zur Verbrennung von Haus- und Gewerbemüll in der Schweiz», erläutert Ruedi Kummer, Geschäftsleiter der Renergia Zentralschweiz AG. In dem imposanten, 200 Meter langen und 50 m hohen Gebäude, das auch in architektonischer Hinsicht ein Zeichen setzt, werden die Abfälle aller 6 Zentralschweizer Kantone nicht nur verbrannt, sondern auch zur Energieerzeugung genutzt – denn Abfall hat einen Energiegehalt wie Frischholzschnitzel und ist damit ein wertvoller Brennstoff, den es mit maximaler Energienutzung zu verwerten gilt. Beides zu kombinieren ist eine Spezialität der Hitachi Zosen INOVA AG und der Caliqua AG. Die Unternehmen gehören zu den Marktführern im Bereich der Energiegewinnung aus Abfall. Sie entwickeln Lösungen zur thermischen Abfall- und Rauchgasbehandlung und waren beim Bauprojekt KVA Renergia für die Feuerung, den Kessel, die Rauchgasreinigung,die gesamte Prozess- und Emissionsmesstechnik sowie die Energieerzeugung verantwortlich.

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SICK öffnet die Schnittstelle HIPERFACE DSL®

Der digitale Anschluss an die Zukunft

SICK öffnet die Schnittstelle HIPERFACE DSL® und macht dadurch die bewährte Technologie allen Anwendern zugänglich. Dem Markt sollen damit noch umfangreichere Lösungen zur Verfügung gestellt werden. Hersteller von Servoantriebstechnik profitieren von einem erweiterten Produktportfolio und bekommen die Sicherheit, eine offene und etablierte Schnittstelle einzusetzen. HIPERFACE DSL® als offene Schnittstelle verbindet zudem alle Vorteile einer digitalen Echtzeit-Schnittstelle: Einkabeltechnologie, kontinuierliches Condition Monitoring und damit enorme wirtschaftliche Effizienzpotenziale.

SICK als Erfinder der Einkabellösung in der Servoantriebstechnik und der dazu passenden Schnittstelle geht damit konsequent den nächsten Schritt in seinem Innovationsprozess. Mit der Öffnung möchte der Experte für Motor-Feedback-Systeme seine Entwicklung und die Erfolgsstory von HIPERFACE DSL® vorantreiben und insbesondere im Umfeld von Industrie 4.0 optimale Lösungen für Motoren- und Reglerhersteller anbieten. Durch die Öffnung antizipiert SICK Kundenwünsche nach einem breiten Portfolio an Motor-Feedback-Systemen. Die zu unterstützenden Schnittstellen im Servoregler werden minimiert und SICK kreiert so mit der Öffnung der bisher proprietären Schnittstelle einen offenen Standard auf dem Markt.

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Schnelle und zuverlässige TOC-Bestimmung

Der TOC (Total Organic Carbon) ist neben dem CSB (chemischer Sauerstoffbedarf) und dem BSB5 (biochemischer Sauerstoffbedarf) ein wichtiger Summenparameter für die Beurteilung der organischen Belastung eines Gewässers. Er umfasst die Summe der gelösten und ungelösten organischen Kohlenstoffverbindungen. Der gesamt-Kohlenstoff (TC) einer Probe setzt sich aus dem gesamt-anorganischen Kohlenstoff (TIC) und dem gesamt-organischen Kohlenstoff (TOC) zusammen. Zur effizienten Probenvorbehandlung und zuverlässigen Bestimmung des TOC-Gehaltes von Gewässern hat MACHEREY-NAGEL
ein neuartiges Messsystem entwickelt.
Mit den brandneuen Rundküvettentesten NANOCOLOR® TOC 30 und NANOCOLOR® TOC 300 lässt sich der TOC-Gehalt innerhalb von zwei Stunden in nur drei Arbeitsschritten bestimmen. Der Rundküvettentest NANOCOLOR® TOC 30 deckt einen hochempfindlichen Messbereich von 2–30 mg/L C ab, der NANOCOLOR® TOC 300 den Bereich von 20–300 mg/L C. Diese Messbereiche eignen sich perfekt für die Anwendung im Kläranlagen-Ablauf und -Zulauf.

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Schlauchpumpen zur Dosierung von Fällungsmitteln

Wartungsarm, präzise und sauber

Zur Reduzierung der Phosphorfracht im Abwasser setzen Kläranlagen auf chemische Fällung. Während für die Dosierung des Fällmittels traditionell Membranpumpen zum Einsatz kommen, setzen immer mehr Betreiber auf innovative Schlauchdosierpumpen. Dadurch profitieren sie sogar mehrfach, wie die Beispiele von zwei Kläranlagen zeigen: Einerseits reduzieren Schlauchpumpen den Zeitaufwand für Wartung und Instandhaltung. Andererseits kann durch eine selbstansaugende Schlauchpumpe unter Umständen sogar auf eine zusätzliche Vorlagenpumpe verzichtet werden.

In Deutschland wie in der Schweiz erweitern viele kommunale Kläranlagen ihre chemische Fällung, um den Phosphor im Ablauf zu reduzieren. Während für die Dosierung des Fällmittels traditionell oft Membranpumpen zum Einsatz kommen, setzen Betreiber immer öfter auf moderne Schlauchpumpen. So auch bei den Verbandsgemeindewerken in Selters im Westerwald (Rheinland-Pfalz).
«Wir nutzen das gängige Fällmittel Eisen-III-Chlorid», erklärt Abwassermeister Bernd Schenkelberg. Die Fördermenge beträgt zwischen 60 und 250 Milliliter pro Minute. Dafür kamen bis vor einiger Zeit noch Membrandosierpumpen zum Einsatz: Das Eisen-III-Chlorid hatte die Pumpen-Membranen angegriffen, sodass sie ungefähr alle drei bis vier Monate ausgetauscht werden mussten. «Ein Techniker war jedes Mal mindestens eine Stunde mit dem Austausch der Membran beschäftigt.

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